Artist-in-Residence Programm | Künstlerresidenz in der Goetheschule
Geöffnet während des Kugelmarkts!
Uwe Michael Biedermann ist freischaffender Künstler, der sich in seinen großformatigen Zeichnungen mit dem romantisch verklärten Blickwinkel der Popkultur auseinandersetzt. Dazu nutzt er Zeichnungen von Alltagssituationen und eine Bildsprache, die der fantastischen Literatur, dem Comic und Film entlehnt ist.
Biedermann begann seine kreative Karriere mit einer Ausbildung zum Glasveredler in der Fachrichtung Schliff und Gravur an der Glasfachschule Hadamar. Während seines späteren Studiums spielte weiterhin Glas eine wichtige Rolle. Er schloss Bachelor- und Masterstudium (Bildende Künste) mit dem Master of Fine Arts am Institut für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz ab.
Nach dem Studium arbeitete Uwe Biedermann als Studio- und Projektassistenz bei Bildhauer Markus Karstieß sowie der Bildhauerin, Malerin und Installationskünstlerin Anne Wenzel. Seine eigenen Arbeiten waren in Einzel- und Gruppenausstellungen in den Niederlanden, Belgien und in Deutschland zu sehen. Ein Stipendium der Alexander Tutsek-Stiftung ermöglichte Uwe M. Biedermann 2022 einen Aufenthalt an der Pilchuck Glass School im US-Bundestaat Washington.
Wir laden Sie und Euch herzlich ein zur Finissage der Ausstellung am Freitag, 13.12. 2024 um 19 Uhr im Kulturkollektiv Goetheschule, Bahnhofsstraße 29, 98724 Lauscha
Jetzt NEU: unser „Kunst, Klatsch und Schmackofatz“-Begrüßungsessen für unseren neuen Residenzkünstler Uwe Michael Biedermann.
+++Noch bis Montag, 11. November bei uns anmelden!+++
kontakt@kulturkollektiv-goetheschule.de oder per Nachricht auf unseren Social Media Kanälen.
Wir laden Euch ein unseren neuen Residenten kennenzulernen – bei einem Drei-Gänge-Menü (auch in vegetarischer Variante) und guter Musik mit 4Klang.
Sein Vorhaben bei uns:
großformatige Zeichnung ca. 3 x 1,5 m
sie soll sich thematisch auf Lauscha beziehen.
in der Zeichnung sollen Menschen, Gegenstände und die Geschichte sowie Aktuelles in Lauscha einen Platz finden
außerdem will Uwe Biedermann experimentell mit Glas arbeiten. Was sich daraus in Verbindung mit der Zeichnung entwickelt, wird sich aus den Inspirationen bei uns ergeben.
Uwe M. Biedermann Sein Fokus sind großformatige farbige Zeichnungen. Außerdem hat Uwe einen Hintergrund in Glas: – Ausbildung zum Glasveredler Fachrichtung Schliff und Gravur – Studium Keramik und Glas an der Uni Koblenz
Unser Residenzkünstler, Andreas Greiner-Napp, hat einen Querschnitt seiner Arbeiten gezeigt: von starken Porträts, über durchgestylte Fotografien von Künstlerinnen bis zu besonderen Entdeckungen auf seinen weltweiten Reisen.
Gäste aus #Weimar, #Jena und #Braunschweig sind extra für die Eröffnung nach #Lauscha angereist. Man könnte sagen: zu Andreas nach Hause. Denn tatsächlich hat der Fotokünstler 20 Jahre lang seine Ferien in Lauscha verbracht – der Heimat seiner Eltern!
Wir danken Jazzmusiker Norbert Zitzmann für das musikalische Ambiente während der Vernissage und Friedhelm Kranz für die DJ-Lounge danach. Zu unserem #10jährigen Jubiläum ein schönes Geschenk!!
Wer die sich die Ausstellung nicht entgehen lassen will, kann sich direkt beim Künstler melden und einen Termin vereinbaren: 0171 – 65 30 920.
Wir sehen uns zur Finissage, 11. Okt. 19 Uhr: Glas-Frauen in Lauscha
Alle Fotos von der Veranstaltung: Erick Miotke! Vielen Dank dafür.
Unser Artist-in-Residence Programm wird gefördert von der Kulturstiftung Thüringen.
Auf ihren Streifzügen durch #Lauscha hat sich Astrid als #Glasretterin verdient gemacht. Die unversehrten Hohlkörper (Schröpfgläser?), die sonst im Container gelandet wären, hat sie für ihre Experimente mit Glasmehl verwendet.
Bei uns im Residenz-Atelier der Goetheschule sieht es aus, als wäre Astrid schon immer hier gewesen: in jeder Ecke wird geschafft und ausprobiert.
Kommt vorbei – Eintritt frei. Plus Leckerei . Kinder gern gesehen . Und Ihr kommt natürlich #barrierefrei ins Haus.
Die Züge fahren auch noch, um Euch nach Hause zu bringen!
Das Artist in Residence Programm wird gefördert von der Kulturstiftung Thüringen.
Ankunft: Meine Reise nach Lauscha verlief reibungslos. Ich wurde sehr freundlich in der Goetheschule empfangen. Zunächst führte man mich durch die Goetheschule. Das Gebäude ist sehr groß und befand sich zu meiner Zeit noch in Umbaumaßnahmen. Neben alten Karten, Präparaten und Schulmaterial in den Räumen und auf dem Dachboden, waren hier und da ein Klavier oder ein Flügel im Treppenhaus zu entdecken. Es war sehr spannend, dieses Gebäude und seine Geschichte erforschen zu dürfen. Zuletzt wurde ich in die Wohnung geführt, welche, im Gegensatz zum restlichen Gebäude, sehr modern und schön eingerichtet ist. Besser hätte ich nicht untergebracht werden können.
Der Aufenthalt: Am ersten Tag gab es zeitliche Probleme mit dem Schmelzen meiner Gläser. Da ich diese nicht in der Schule schmelzen konnte, durfte ich den Ofen der Familie Precht benutzten. Allerdings waren die Prechts nur die erste Woche meines Aufenthalts vor Ort, was meinen Zeitplan etwas durcheinander warf. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten, konnte ich meine Skulptur, bis auf wenige Gläser, umsetzten. Die restlichen Teile werde ich daher Zuhause fertigstellen. In der Glasschule Lauscha hatte ich die Möglichkeit, meine Gläser zu schleifen und sandzustrahlen.
Die Abende habe ich des Öfteren mit der Goetheschule Crew verbracht. So lernte ich viele interessante und herzliche Menschen kennen und konnte viele Eindrücke sammeln.
Das Ende: Ich hatte eine sehr schöne und wertvolle Zeit in Lauscha, mit Höhen und Tiefen. Mein Aufenthalt ging schnell zu Ende. Ich bin froh, die Möglichkeit meine Skulptur hier umzusetzen, bekommen zu haben.
Zum Schluss möchte ich mich noch beim gesamten Team der Goetheschule bedanken. Vielen herzlichen Dank, dass ich hier sein durfte.
Das Artist in Residence Programm wird gefördert von der Kulturstiftung Thüringen.
„Vier Wochen Künstlerresidenz wie vier Jahreszeiten – Herbst ausgenommen – was das Wetter angeht genauso wie die emotionalen Zustände, die sich gleich einem Kaleidoskop gedreht haben, so manchmal extrem unterschiedlich und herausfordernd war diese Zeit. Ja, meine Künstlerresidenz hat sich in der Corona Zeit abgespielt. Doch, wenn so viele Menschen streng zuhause bleiben mussten, so viele Veranstaltungen abgesagt worden sind und alles Kopf stand, dank der unerschrockenen Haltung des Kulturkollektivs durfte ich meine Residenz wahrnehmen und genießen. Und ich habe sie sehr genossen! Vieles war jedoch nicht möglich und vieles müssten wir – Toni und ich – umdenken und improvisieren. Vielleicht war gerade das, das wertvollste. Unabhängig von der Situation, die Wertschätzung der Kunst und das Wohlwollen gegenüber dem Künstler ist bei dem Kulturkollektiv das wichtigste. Das Atelier und die Wohnung, die dem Künstler zur Verfügung stehen, sind geräumig, Licht erfüllt und mit alles nötigem ausgestattet. Man arbeitet in Ruhe mit einem wunderbaren Blick, weil natürlich die Umgebung hier eine große Rolle spielt. Ich bin mit großer Dankbarkeit erfüllt und künstlerisch verwirklicht worden, habe Lauscha ins Herz geschlossen und werde hierher auf jeden Fall wiederkehren. Danke! (übrigens: alle sind gesund geblieben)“
Das Artist in Residence Programm wird gefördert von der Kulturstiftung Thüringen.
Da hat uns ein Virus einen dicken Strich durch die Planung gezogen. Leider mussten wir bis auf Weiteres die Goetheschule schließen. Aber trotzdem wollen wir zeigen, was unsere Künstlerin, die sich zur Zeit in der Residenz befindet, so macht. Es gibt also eine kleine Präsentation in der Fenstern des Veranstaltungsraums im Erdgeschoss der Goetheschule. So kann man, wenn auch auf Distanz, einen kleinen Eindruck von den Arbeiten bekommen.
… hier ist Aleksandra bei der Arbeit:
Das Artist in Residence Programm wird gefördert von der Kulturstiftung Thüringen.
Wir führen relativ regelmäßig öffentliche Veranstaltungen in der Goetheschule durch. Dabei legen wir besonderen Wert auf die größtmögliche Bandbreite des Angebotes. Wir sehen es nicht als unsere explizite Aufgabe an, den Mainstream zu bedienen. Das können andere Anbieter besser als unser Verein. Durch unser Angebot aber wird eine Kultur in die Kleinstadt Lauscha gebracht, die sonst nur mit viel Aufwand erreichbar wäre. Grundsätzlich gibt es bei uns keinen Eintritt um das allen interessierten Menschen zugänglich zu machen. Andererseits sind solche Events eine wesentliche Möglichkeit, notwendige Spenden einzuwerben.
Residenz
Internationale Künstler zu Gast im Kulturkollektiv – Artists in Residence
Seit Ende 2018 schreiben wir das Künstlerresidenz-Programm aus und bieten jährlich mindestens fünf Plätze an.
2014 gründen wir den gemeinnützigen Verein Kulturkollektiv Goetheschule e.V.
Unter dem Sinnspruch „Kunst braucht Raum und Wertschätzung“ mieteten wir die Goetheschule in Lauscha an und machten das Erdgeschoss wieder betretbar. Inzwischen sind alle drei Etagen genutzt und das gesamte Haus in Erbbaurecht in die Obhut des Vereins übergegangen. Viele Sanierungsarbeiten sind geschafft, der Prozess ist aber noch nicht abgeschlossen.
Ein
Mit- und Nebeneinander-Arbeiten von Malern, Grafikern, Musikerinnen, Graffitikünstler, Glasbläserinnen, Fotografen, Filmschaffenden, Theaterleuten und anderen Kreativen quer durch alle Altersgruppen prägt unser Haus. Hier in der tiefen Provinz im Thüringer Wald verbinden wir – ganz im Geiste des BAUHAUS – Handwerk und Kunst wieder miteinander.
Veranstaltungen wie Ausstellungen, Konzerte, Lesungen, Workshops, Theaterstücke, Poetryslam, eigene Beiträge zu den Lauschaer Events und eine kleine Bibliothek tragen diese künstlerisch-kulturellen Ressourcen nach außen.
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